Entwicklungs- und Lerntherapie für Kinder nach PäPKi®

Die ersten 12 bis 18 Lebensmonate eines Kindes sind für seine körperliche Reifung und seine kognitive Entwicklung entscheidend. In dieser Zeit findet der neuromotorische Aufrichtungsprozess statt. Verläuft dieser mit Abweichungen oder unvollständig – etwa durch eine Fehlstellung der Halswirbelgelenke (KISS-Syndrom) – können Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten, aber auch körperlichen Einschränkungen die Folge sein: Betroffene leiden häufig zum Beispiel an Konzentrations- und Wahrnehmungsproblemen, haben Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens, verspüren eine innere Unruhe, laufen sichtbar „unrund“ und sind verkrampft, was mitunter zu schmerzhaften Haltungsstörungen führt.

In diesen Fällen kann die Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi® helfen, die ich als zertifizierte PäPKi®-Therapeutin bei Säuglingen ab dem dritten Lebensmonat, Kleinkindern, Vorschul- und Schulkindern, aber auch bei jungen Erwachsenen durchführe. Dahinter steht ein ganzheitliches Förderkonzept zur Behebung der neuromotorischen Defizite. Vor einer solchen Therapie steht ein Anamnesegespräch dem sich unterschiedliche Diagnoseverfahren anschließen. Dabei wird der individuelle Entwicklungsverlauf des Patienten bezüglich seiner motorischen Fähigkeiten mit Blick auf das Lernverhalten in Kindergarten und Schule festgestellt. Überprüft werden unter anderem Gleichgewichtssinn und Koordinationskapazitäten, der neuromotorische Aufrichtungsstatus, frühkindliche Reaktionen, die Blickmotorik und die feinmotorischen Fertigkeiten des Kindes. Die Ergebnisse der Überprüfung bespreche ich ausführlich mit den Eltern; daraufhin wird ein individueller Behandlungsplan entwickelt. Über gymnastische Bodenübungen, die unter elterlicher Aufsicht zu Hause stattfinden, wird der Aufrichtungsprozess nachtrainiert. Alle vier bis sechs Wochen wird der Therapieverlauf überprüft und je nach Fortschritt der Behandlung mit neuen Übungen begonnen.